Bankrollmanagement – Formen der Einsatzverteilung

Postet hier eure Fragen, wenn Sportwetten für euch Neuland sind

Bankrollmanagement – Formen der Einsatzverteilung

Beitragvon portugal4life am Sa 6. Jun 2009, 13:06

Eine kleine Hilfe für euch:


Wetten hat verschiedene Grundsätze, doch 3 davon sind ganz besonders wichtig. Einmal das genaue analysieren und feststellen von Values in Wetten, andereseits das spielen der Topquoten (Verwendung zahlreicher Buchmacher) und zuletzt einem vernünftigem Bankrollmanagement.

Es gibt keine sicheren Wetten, auch wenn ein Sieg von Deutschland gegen Lichtenstein oder von Rafael Nadal gegen die Nummer 269 der Weltrangliste einem sicherem Ereignis sehr nahe kommt. Doch was ist im Falle einer Verletzung, oder wer weiß, ob auch der Spanier mal einen ganz schlechten Tag haben wird. Umso wichtiger ist es nicht das gesamt Geld auf ein einziges Wetterereignis zu setzen. Tatsächlich gibt es viel mehr verschiedene Regeln, die Wetten zu einer strategischen und weniger glückabhängigen Angelegenheit machen. So sollte eine einzelne Wette nie mehr als 10% des gesamten Kontostandes aller Wettkonten zusammen betragen. Experten sprechen gar von maximal 3-5 %. Selbst über ein gesamtes Wochenende ist es ratsam maximal 20-30 % der Guthabens zu investieren. Es gibt immer wieder Traumwochenenden, aber auch die Tage, an denen sich vermeintlich die Welt gegen einen verschwört.

Die erarbeiteten Fakten einzuhalten ist Grundlage für die Berechnung des Einsatzes für einzelne Wetten. Dazu gibt es 2 sehr beliebte Varianten:

1. Stakesystem – Das Stakesystem teilt Einsätze in 10 verschiedene Stufen ein. Dabei ist 1/10 der Minimaleinsatz und 10/10 der maximale. Beträgt der höchste Spielbetrag 40 Euro, so steht ein Einsatz von 1/10 ( 1 Stake) für 4 Euro, 5/10 für 20 Euro und so weiter… Dabei ist die Stakeangabe keinesfalls entscheidend um zu zeigen wie sicher eine Wette durchgeht, als vielmehr eine Angabe der Höhe des Values. Unabhängig davon werden hohe Quoten meist mit einer geringen Anzahl an Stakes gespielt.

2. A/B/C – System – Das ABC System ist weniger genau und unterteilt die Wetten in 3 Kategorien. C-Wetten können beispielsweise „Correct Score“ Wetten mit geringem Valuegehalt oder geringer Auszahlungswahrscheinlichkeit sein. Diese Wetten werden mit kleinem Einsatz eingespielt und sind die meisten abgegebenen Wetten. Etwas seltener werden B – Wetten (mittlerer Einsatz), bei denen klaren Value vorhanden sein muss und die Wahrscheinlichkeit auf Gewinn recht hoch ist. Eine Ausnahme bilden die sogenannten A – Wetten. Diese finden Sie nur aller 1-2 Wochen einmal und werden mit „sehr“ hohem Einsatz gespielt. Möglichkeiten dafür sind klarste Tendenzen (beispielsweise wenn meisten Buchmacher auf ein gutes Spiel nur noch eine @1,4 - @1,5 anbieten, während ein Wettanbieter geschlafen hat und noch immer mit @2,00 im Kurs steht)

Alternativ können Wetten auch auf stets gleiche Auszahlungen verteilt werden. Soll also die Auszahlung 10 Euro betragen, müsste eine 10er Quote mit 1 Euro, und eine 2er Quote mit 5 Euro angespielt werden. Da aber die Betrachtung verschiedener Valuegrößen völlig missachtet wird hat sich das System nie wirklich durchgesetzt.

Edit: Quelle http://www.wettbasis.com/sportwetten-ne ... ilung.html
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Re: Bankrollmanagement – Formen der Einsatzverteilung

Beitragvon Shady am Sa 6. Jun 2009, 15:10

Sehr guter Beitrag!

Moneymanagement ist das A und O im Sportwetten.
Meine drei Säulen des Wettens sind:

- Disziplin
- Geduld
- Moneymanagement

Wer nur eine der 3 Säulen nicht beherrscht sollte schleunigst mit dem Tippen aufhören, oder man spielt nur mit kleineren Beträgen hobbymäßig.

Auf jeden Fall sollte man sich den Beitrag gut durchlesen, denn wie gesagt: Moneymanagement ist überlebensnotwenig in diesem Geschäft.
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Re: Bankrollmanagement – Formen der Einsatzverteilung

Beitragvon portugal4life am Sa 6. Jun 2009, 15:11

Shady hat geschrieben:Sehr guter Beitrag!

Moneymanagement ist das A und O im Sportwetten.
Meine drei Säulen des Wettens sind:

- Disziplin
- Geduld
- Moneymanagement

Wer nur eine der 3 Säulen nicht beherrscht sollte schleunigst mit dem Tippen aufhören, oder man spielt nur mit kleineren Beträgen hobbymäßig.

Auf jeden Fall sollte man sich den Beitrag gut durchlesen, denn wie gesagt: Moneymanagement ist überlebensnotwenig in diesem Geschäft.



danke für die Blumen...denke wir brauchen noch mehr Beiträge dieser Form um grad Anfängern weiterzuhelfen...vllt. wäre das Anfängerforum sinnvoller gewesen, ....also Admins, bitte verschieben!
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Re: Bankrollmanagement – Formen der Einsatzverteilung

Beitragvon Henry am Sa 6. Jun 2009, 16:32

Ein echt guter Beitrag. Der kann sehr gut für Anfänger sein.
Ist sehr hilfreich.

Wie du sagst, muss man viele Dinge beachten. Wenn man dies nicht tut, kann man nicht erfolgreich Wetten.

Wichtig sind wie Shady gesagt hat vor allem:

1. Bankrollmanagment
2. Geduld (auch verlieren können)
3. Disziplin

Nur so kann es langfristig klappen.
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Re: Bankrollmanagement – Formen der Einsatzverteilung

Beitragvon portugal4life am Sa 6. Jun 2009, 16:53

Henry hat geschrieben:Ein echt guter Beitrag. Der kann sehr gut für Anfänger sein.
Ist sehr hilfreich.

Wie du sagst, muss man viele Dinge beachten. Wenn man dies nicht tut, kann man nicht erfolgreich Wetten.

Wichtig sind wie Shady gesagt hat vor allem:

1. Bankrollmanagment
2. Geduld (auch verlieren können)
3. Disziplin

Nur so kann es langfristig klappen.

in meinem Beitrag ist ja auch ne notwendige Dreiteilung vorhanden-...dass Diszipl in und Gedult (im Grunde genommen eigentlich im Falle sportwetten sowieso als Eins zu betrachten) wichtig ist, is sowieso klar!
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Re: Bankrollmanagement – Formen der Einsatzverteilung

Beitragvon admin am Sa 6. Jun 2009, 19:03

Thema wurde verschoben! Auch von mir: guter Beitrag, davon brauchen wir mehr!
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