Von Sportwetten leben

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Von Sportwetten leben

Beitragvon fernandotorres am Fr 10. Apr 2009, 00:28

Ich spiele öfters Poker und schaue mir auch die Events im DSF und auf Eurosport an.
Vor kurzem gab es eine Illustere Pokerrunde mit einem Spieler, ich habe den Namen vergessen der sein Geld in erster Linie mit Sportwetten verdienen soll.
Ich selber bin auch der Meinung das man von Sportwetten leben kann wenn man es richtig anstellt. Ich selber bin nur aus Spaß an der Freud bei Bwin angemeldet aber ich habe auch schon mal die Überlegung gehabt bei verschiedenen Anbietern zu wetten und die unterschiedlichen Quoten auszunutzen um mich gegen eventuelle Verluste abzusichern. Nur so könnte man wirklich auf der sicheren Seite langfristig von Sportwetten leben.

Ich hoffe das Thema passt hier ins sonstige wenn nicht dann kann es ja noch verschoben werden.
Lebt vielleicht schon einer von euch von Sportwetten?

Grüße vom falschen Fernando Torres :D
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon geierwally am Fr 10. Apr 2009, 20:04

es ist durchaus üblich, dass die pokerspieler nicht nur die preisgelder einkassieren, sondern auch von den am tisch nebenher laufenden Wetten gar nicht schlecht profitieren. da gehen tausende dollar über den tisch, je nach klasse und liga, in der gespielt wird. PS: ich liebe Poker 8-) - hold'em no limit!
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon geierwally am Fr 10. Apr 2009, 20:05

nochwas: wenn mir jemand verrät, wie es zu schaffen ist, von sportwetten, lotto, glücksspielen und anderen zockereien zu leben, sattle ich sofort um *grins*
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon Großstadt_Indianer am Fr 10. Apr 2009, 21:31

geierwally hat geschrieben:nochwas: wenn mir jemand verrät, wie es zu schaffen ist, von sportwetten, lotto, glücksspielen und anderen zockereien zu leben, sattle ich sofort um *grins*


immer die kontrolle behalten, die chancen kritisch analysieren und dann setzen :D lotto kannst du vergessen, dass lässt sich nicht beeinflussen beim blackjack kannst du, wenn du Übung hast mit Karten zählen was reißen und beim Poker musst du halt auch immer gut mitdenken
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon Rainer am Sa 11. Apr 2009, 08:40

Grundsätzlich kann man von allem leben, für das bezahlt wird. Es gibt Leute, die leben von ihrem Aussehen, oder davon, anderen irgendwelche Investment-Tipps zu geben. Nur: Es sind halt immer sehr wenige, die wirklich gut davon leben können - die große Masse schafft dies kaum oder gar nicht. Ich spreche aus eigener Erfahrung, da ich Geschichten verfasse. Theoretisch lässt sich Geld, viel Geld damit verdienen. Davon liest man auch in der Zeitung, wenn Rowling oder King mal wieder Millionenverträge abgeschlossen haben. Was man nicht liest, ist, dass viele tausend Leute keinen Cent damit verdienen. Das ist auch bei Sportwetten so. Klar, es gibt gewievte Zocker, die sich damit eine goldene Nase verdienen. Aber es gibt keine "Garantie" dafür.
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon Andi06 am Sa 11. Apr 2009, 15:12

Hmm, also ich spiele Sportwetten eher um Spaß zu haben und immer mitfiebern zu können.
Seien wir doch mal ehrlich, mit einer platzierten Wette im Hintergrund ist das Spiel doch gleich doppelt zu spannend!
Klar freue ich mich auch wenn ich was gewinne, aber eigentlich steht nur der "Kick" im Vordergrund.

Es gibt sicher auch viele Möglichkeiten auf Betfair und so, wie man wirklich langfristig gute Gewinne einfahren kann ohne großartiges Fachwissen zu haben.
Aber da sollte man sich wirklich schon professionell auskennen!
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon Rainer am So 12. Apr 2009, 16:00

Andi06 hat geschrieben:Hmm, also ich spiele Sportwetten eher um Spaß zu haben und immer mitfiebern zu können.
Seien wir doch mal ehrlich, mit einer platzierten Wette im Hintergrund ist das Spiel doch gleich doppelt zu spannend!
Klar freue ich mich auch wenn ich was gewinne, aber eigentlich steht nur der "Kick" im Vordergrund.

Es gibt sicher auch viele Möglichkeiten auf Betfair und so, wie man wirklich langfristig gute Gewinne einfahren kann ohne großartiges Fachwissen zu haben.
Aber da sollte man sich wirklich schon professionell auskennen!


Da gebe ich dir vollkommen recht! Wenn ich spiele, dann soll der Spaß im Vordergrund stehen. Mit echten Profis oder Zockern hätte ich ein Riesenproblem. Wenn man beachtet, dass es Leute gibt, die riesige Summen riskieren ... das könnte ich nicht! Dafür bin ich viel zu konservativ. :D
Der Vorteil von Sportwetten ist, dass sie einem nicht wie reines "Glücksspiel" erscheinen, sondern man die Illusion hat, man könnte mit Grips die Ergebnisse "vorhersagen". Tatsächlich wird zB ein Spiel wie Barca gegen FC Vaduz in den meisten Fällen mit einem klaren Sieg der Spanier enden. Aber nicht immer, und wenn man dann auf Barca gesetzt hat und die verlieren sensationellerweise, ärgert man sich natürlich auch.
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon Wettfrosch am So 12. Apr 2009, 16:10

Man kann ganz sicher mit Sportwetten leben. Vorausgesetzt man hat Kapital, das durch die Gewinne vervielfacht werden kann. Man kann sich eigene "Formeln" schreiben, mit denen man langfristig Gewinn machen wird, man kann den Schiri bestechen (;) gabs ja auch schon zu Genüge), man kann, wie in einem anderen Thread diskutiert, mit ständigem Verdoppeln 100 %igen Gewinn einfahren. Es gibt also einige Möglichkeiten, aber um davon richtig leben zu können, benötigt man eben ein großes Kapital oder man erspielt sich das Kapzal in einigen Monaten/Jahren, um danach die richtig großen Gewinne erzielen zu können.

Die Frage ist, wer soviel Kapital hat, wer setzt dann auf Sportwetten? Dann gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, auch wenn meiner Meinung nach Sportwetten mit einem richtigen System sicherer sind (100 %) als Immobilien oder Fonds usw. Andereseits kann man bei Fonds eben auch mehr machen, dafür ist es ein größeres Risiko. Man muss es eben abwägen.
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon Rainer am Mo 13. Apr 2009, 09:29

@ Wettfrosch
Absolut richtig! Man kann ja auch an der Börse fette Gewinne machen, wenn man weiß, wie "das Spiel" gespielt wird. Oder wenn man entsprechende Insider-Informationen besitzt. Warren Buffet, der zeitweise der reichste Mann der Welt war, erzielte seine gigantischen Gewinne mit solchen Spekulationsgeschäften. Andererseits fuhr er auch gigantische Verluste ein, wenn er mal "danebenlag". Das Geheimnis in diesen Dingen liegt meiner Ansicht nach darin, konsequent einen Weg zu verfolgen. Wenn man an der Börse spekuliert oder Wetten eingeht, muss man über ein eigenes Kapital verfügen, das im ungünstigsten Falle eben weg ist, ohne dass man danach verschuldet ist oder vor dem Nichts steht.
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Re: Von Sportwetten leben

Beitragvon Wettfrosch am Di 14. Apr 2009, 19:05

Rainer hat geschrieben:Wenn man an der Börse spekuliert oder Wetten eingeht, muss man über ein eigenes Kapital verfügen, das im ungünstigsten Falle eben weg ist, ohne dass man danach verschuldet ist oder vor dem Nichts steht.


Sehe ich auch so, man sollte zu allen Geldgeschäften erst mal ein Kapital haben um im schlimmsten Fall nicht pleite zu gehen. Sei es bei Immobilien, Poker, Fonds, Börse, Sportwetten oder wie auch immer. Man sollte immer nur das Geld setzen, was man auch hat. Sicher gibt es auch Leute, die für solche (rein luxusorientiere) Geschäfte einen Kredit aufnhemen, wenns aber schief geht, hat man danach die Ratenzahlung an der Backe und hatte allerhöchstens einen "Kick". Auch viele Pokerprofis hatten am Anfang Kapital, die wenigsten haben sich bei der WSOP über ein Freeroll qualifizert (es gibt ausnahmen, ich weiß - haben aber immerhin kein Geld dafür bezahlt was sie nicht haben), sind aber nicht die Regel.

DIe meisten der Teilnehmer setzen da nicht das letzte Geld darauf um bei der WSOP dabei zu sein, sondern können nach einem Rausflug beruhigt wieder nach Hause fliegen.

Klar man auch aus 200 € Kapital nach Jahren viel machen, auch bei Sportwetten, dazu benötigt man allerdings vieeel Geduld. Das haben die wenigsten, anonsten gäbs mit Sicherheit auch keine Sportwetten mehr. Die Wettbörsen würden ja keinen akzeptablen Gewinn mehr einfahren. Die meisten Spieler neigen einfach dazu, die verlockenden Quoten und subjektiven Meinungen zu stark mit einfließen zu lassen und setzen dann meinetwegen ein Viertel ihrer Bankroll auf einen Sieg von Mannschaft X. Kann gut gehen, kann aber auch nach hinten gehen.

Geht es gut, ist man trotzdem meistens schneller wieder unten als man schauen kann, denn wer einmal das Viertel-kapital setzt, macht es in der Regel wieder. Nach dem Motto, letztes Mal klappte es auch. Wenn man aber kontinuirlich dabei bleibt, mit seiner Bankroll beispielsweise 12 mal bei ständiger Verdopplung auf ein Unentschieden von Werder Bremen setzen zu können, geht alles gut. Dann muss man aber wie gesagt mit mickrigen Einsätzen beginnen (bei 200 € Kapital ungefähr 10 Cent, bei 2000 € etwa 1 €), was für die Mehrheit einfach zu wenig ist, denn sie wollen den schnellen Gewinn, was nicht systematisch sondern gierig und von daher unvorteilhaft ist.
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